Flachdachsanierung: Das sollten Sie bedenken

Flachdachsanierung: Das sollten Sie bedenken

Wer die Sanierung von einem Flachdach selbst ausführen möchte, kann das durchaus schaffen. Doch die Flachdachsanierung stellt eine Herausforderung für Laien dar. Deshalb ist es wichtig, sich vorab über alle Eventualitäten Gedanken zu machen.

Wenn das Flachdach seine Aufgaben nicht mehr erfüllt saniert werden muss

modernes Kubus-Haus in weiß mit Flachdachkonstruktion und Attika in grau, naturstein wandverkleidung und überdachtem hauseingang mit verglasung
© Sophisticate Interiors

Abdichtung versus Sanierung

Wenn ein Gebäude nicht neu gebaut wurde, gibt es die Alternative, das Flachdach einfach abzudichten. Das klappt zum Beispiel mit dem EPDM Dachfolie Set zum günstigen Preis und mit verhältnismäßig wenig Aufwand. Aber wann lohnt es sich eher, das Dach komplett zu erneuern? Es gibt an dieser Stelle keine Faustregel zum Thema Flachdachsanierung, an welche sich jedermann halten muss. Stattdessen kommt es darauf an, wie große die undichte Stelle ist und ob es gleich mehrere defekte Stellen gibt oder nur eine Einzige. Generell gilt: Je größer der Schaden, desto eher lohnt sich eine Sanierung der kompletten Dachfläche.

Anzeige

anstelle von einer Flachdachsanierung kleine Schäden am Dach durch eine Abdichtung beheben

Flachdach komplett sanieren oder einzelne Stellen abdichten mit einer hochwertigen und langlebigen EPDM dachfolie
© Firestone Building Products

Bei EPDMXL finden Sie Materialien, welche sowohl bei einer Sanierung, als auch beim Abdichten einzelner Stellen genutzt werden können. Bedenken sollten Sie in jedem Fall, dass es recht wahrscheinlich ist, dass es nicht nur bei einem Leck im Dach bleiben wird. Ist das Flachdach erst einmal undicht, wird es in den folgenden Monaten oder Jahren nach und nach noch durchlässiger für Feuchtigkeit werden.

Wie Sie die Kosten für ein Flachdach beeinflussen können

In erster Linie hängen die gesamten Koste natürlich davon ab, ob Sie die Sanierung selbst durchführen oder einen Handwerker mit der Sache beauftragen. Einen weiteren Kostenpunkt stellen die verwendeten Materialien dar. Sollten Sie das Flachdach von einem Profi sanieren lassen wollen, sollten Sie sich am besten an mehrere Anbieter wenden und sich für den Günstigsten entscheiden. Sofern Sie das Flachdach auf eigene Faust sanieren, informieren Sie sich intensiv über die Materialkosten bei den Onlineshops, welche zum Beispiel Folie für das Dach vertreiben.

um die Kosten gering zu halten, können Sie die Dachsanierung selbst in die Hand nehmen

EPDM-Folie selbst aufs Flachdach aufbringen
© GartenHaus GmbH

Inwiefern lässt sich die Sanierung eines Flachdachs finanzieren?

Natürlich wird die Energieeffizienz eines Gebäudes verbessert, indem eine fachgerechte Flachdachsanierung durchgeführt wird. Das bekommt nicht nur Ihrem eigenen Geldbeutel, sondern tut auch der Umwelt gut. Wer die Umwelt schont und für mehr Effizienz im Bereich wohnen sorgt, der darf sich in Deutschland über eine finanzielle Förderung freuen. Der deutsche Gesetzgeber fördert Sanierungsmaßnahmen direkt durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau).

Flachdachsanierung mit anderen Maßnahmen kombinieren

Wenn Sie die Flachdachsanierung nicht direkt und aus eigener Tasche zahlen können oder wollen, sollten Sie einen Kredit bei der KfW anfordern. Der Kredit gilt für sämtliche Maßnahmen, die im Zuge der Sanierung getätigt werden müssen. Der Zuschuss durch die KfW kann mit anderen staatlichen Förderungen kombiniert werden. Unter anderem wird die Wärmedämmung gefördert, welche Sie mit der Sanierung von einem Flachdach ebenfalls realisieren können. Sofern Sie das möchten, können Sie die Flachdachsanierung mit dem Einbau einer Anlage für Photovoltaik kombinieren und erhalten dafür eine gesonderte Förderung. Gleiches gilt für das Anbringen einer modernen Solarthermieanlage auf dem Dach.

Anzeige

eine Flachdachsanierung oder Dacherneuerung vom Staat finanziell unterstützen lassen

Dach energieeffizient sanieren und modernisieren mit Gasheizung oder Solarthermieanlage
© Mahoney Architects + Interiors

Kaltdach oder Warmdach wählen?

Bei einem sogenannten Kaltdach handelt es sich um ein belüftetes Flachdach. Diese verfügt über Lüftungsebenen in der oberen Dämmschicht. Hier ist es sehr wichtig, dass die Flachdachsanierung korrekt und professionell ausgeführt wird. Haben Sie keinerlei Erfahrung, lohnt es sich, wenn Sie sich an Profis wenden. Kaltdächer können gerade im Sommer die Hitze gut nach außen abführen und sorgen daher für einen besonderen Wohnkomfort. Das Warmdach ist wiederum nicht belüftet. Dennoch verhindert es sehr effektiv, dass Feuchtigkeit eindringt und gilt als extrem langlebig. Auch hinsichtlich der Statik bietet das Warmdach Vorteile: Sie können zum Beispiel eine Begrünung anpflanzen.

das belüftete Kaltdach und  unbelüftete Warmdach im Vergleich

Das Umkehrdach – eine weitere Option

Wenn Sie sich weder für das Warmdach noch für das Kaltdach entscheiden möchten, kommt für die Flachdachsanierung vielleicht das Umkehrdach infrage. Hier wird das Flachdach so verändert, dass ein spezielles Filtervlies für eine besseres Abdichtung und einen hohen Schutz vor mechanischer Belastung ermöglicht. Sogar vor UV-Strahlen wird das Gebäude besser geschützt, damit es im Sommer angenehmen kühl bleibt.

Anzeige

durch die Flachdachsanierung eine grüne Oasen der Erholung schaffen

aus dem alten und undichten flachdach ein modernes Gründach erzeugen
© Spore Architecture
Anzeige

error: