Endlich wieder Platz im Schrank – Entrümpeln und Aufräumen leicht gemacht
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Endlich wieder Platz im Schrank – Entrümpeln und Aufräumen leicht gemacht

Entrümpeln entlastet die Seele. Was sich esoterisch anhört, hat einen wahren Kern. Vollgestopfte Schränke, unübersichtliche Regale und Dekorationen, die mit einer Staubschicht überzogen sind, wirken weder schön noch nützlich. Gelegentliches Ausmisten sorgt dafür, dass Sie Platz schaffen. Sie entfernen Altlasten und konzentrieren sich auf das, was Sie tatsächlich brauchen. Das ist nicht nur übersichtlicher, es lohnt sich auch finanziell.

Ausmisten tut nicht nur der Wohnung, sondern auch der Seele gut

mit den richtigen Tipps wird das Ausmisten ein Kinderspiel
© Kara Eads

Die richtige Strategie

Wer entrümpelt, braucht eine Strategie. Sie können nicht einfach im Küchenschrank beginnen und dann alles stehen und liegen lassen, um im Badezimmer weiterzumachen. Nehmen Sie sich jeden Raum nach und nach vor. Fangen Sie mit einem kleinen Raum mit wenig Stauraum an. Hier sind Sie schneller fertig und sehen rascher erste Erfolge. So arbeiten Sie sich nach und nach vor, bis Sie alle Regale, Schränke und Kisten durchgesehen und in einem Umzugskarton verstaut haben.

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beim Entrümpeln lieber von einem kleinen Raum mit wenig Stauraum anfangen

beim Entrümpeln die Marie Kondo’s Methode probieren und nach Kategorie aufräumen
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Was muss weg? Was darf bleiben?

Beim Entrümpeln stellt sich Ihnen schnell die Frage, welche Dinge bleiben sollen und was weg kann. Diese Frage kann Ihnen niemand beantworten, das müssen Sie selbst wissen. Es gibt aber einige Hilfestellungen. Ausgenommen von saisonalen Gegenständen wie Winterkleidung oder Dekorationen, können Sie auf alles verzichten, was Sie im vergangenen halben Jahr nicht genutzt haben. Das bedeutet nicht, dass Sie sich auch von all diesen Dingen trennen möchten. Es bedeutet lediglich, dass Sie diese eigentlich gar nicht brauchen. Sie besitzen sie, doch benutzen tun Sie diese nicht. Sicher gehören hierzu einige Sachen, die Sie sehr wohl benutzen, allerdings nicht in regelmäßigen Abständen. Es gilt, dass Sie jedes Teil behalten dürfen, wenn es Ihnen wichtig erscheint. Haben Sie es aber wirklich schon seit sechs Monaten nicht mehr benutzt und wissen auch nicht, wofür Sie es demnächst brauchen könnten, dann ist es Zeit, sich davon zu trennen.

nach Kategorie aufräumen: starten Sie mit den Kleidern, gefolgt von Büchern, Papier, Kleinkram und Erinnerungsstücke

beim Entrümpeln immer eine bestimmte Reihenfolge beachten und am besten mit dem Kleiderschrank starten
© The Well Dressed Life

Ordnung in die Schränke bringen

Ausmisten ist bloß ein Teil des Aufräumprozesses. Es schafft Platz, aber es sorgt nicht automatisch für Ordnung. Tun Sie sich selbst den Gefallen, und waschen Sie Ihre Schränke aus, während diese noch leer sind. Sehen Sie sich dann an, was Sie in dem entsprechenden Schrank wieder unterbringen müssen. Sicher können Sie die alte Organisation wiederherstellen. Vielleicht bietet sich aber auch eine neue Sortierung an. Denken Sie dabei praktisch. Was Sie selten brauchen, muss nicht auf Augenhöhe sein. Legen Sie es stattdessen auf das oberste oder unterste Regal. Kleinigkeiten und Dinge, die Sie ohnehin immer zeitgleich nutzen, finden in Aufbewahrungsboxen Platz. Ob mit oder ohne Deckel bleibt Ihnen überlassen. Auf diese Weise können Sie nicht nur mit einem Griff alles aus dem Schrank holen, was Sie brauchen, Sie teilen Ihr Mobiliar gleichzeitig ein. So entsteht ganz natürlich ein übersichtliches Schrank Inneres.

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nach dem Entrümpeln die Schränke auswaschen und mittels Aufbewahrungsboxen praktischer organisieren

mit Aufbewahrungsboxen  entsteht ein übersichtliches Schrank Inneres
© Mika Perry

Wohin mit den aussortierten Sachen?

Was Sie ausgemistet haben, muss raus. Sie sollten nicht einen ganzen Umzugskarton damit füllen und ihn in den Keller stellen. Sorgen Sie dafür, dass diese Dinge verschwinden. Einiges davon ist sicher noch völlig in Ordnung. Versuchen Sie es zu verkaufen oder verschenken Sie es. Freunde können vielleicht brauchen, wofür Sie keine Verwendung mehr haben. Möglicherweise können Sie es auch spenden. Sie werden überrascht sein, was andere dringend brauchen können. Und falls sich kein Interessent findet, landet es eben im Müll. Das ist zwar schade, aber letztlich spielt es keine Rolle, ob der Gegenstand bei Ihnen nicht genutzt wird, oder im Müll landet.

die aussortierten Dinge in beschrifteten Kartonkisten packen und adäquat entsorgen

bei Entrümpeln die aussortierten Dinge zum Entsorgen und Spenden in die entsprechenden Kisten verpacken und so schnell wie möglich wegbringen
© Greg Austic

Ruhen Sie sich aus

Beim Entrümpeln fangen Sie vermutlich voller Tatendrang an und verlieren irgendwann die Lust. Dann liegt der halbe Inhalt des Schranks vor dem Schrank und Sie möchten sich am liebsten auf das Sofa legen. Tun Sie das einfach. Halbherziges Ausmisten sorgt meist dafür, dass Sie bloß alles wieder in die Schränke einräumen. Lechzt Ihr Körper nach einer Pause, gönnen Sie ihm diese. Machen Sie am nächsten Tag weiter, dann lohnt es sich umso mehr.

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mit etwas Hilfe wird das Ausmisten zur Team-Arbeit und kann sogar Spaß machen

wie entscheide ich bei Entrümpeln was weg kann und was bleibt
© HiveBoxx

Entrümpeln kann Spaß machen

Das Gefühl, welches sich nach dem Ausmisten und Aufräumen einstellt, ist äußerste Zufriedenheit. Die Altlasten sind entsorgt, es herrscht Ordnung und im Schrank ist wieder genügend Platz für Neues. Doch Vorsicht! Dieser Platz muss nicht sofort neu gefüllt werden. Entrümpeln sollte nicht dazu führen, dass Sie Ihre Regale erneut vollstopfen. Lassen Sie den leeren Platz einfach frei. Das schadet nichts. Mit der Zeit füllt er sich ganz von selbst wieder.

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